Leitbild

MITEINANDERVONEINANDERBESTMÖGLICH
Miteinander leben und lernen
Mitglieder unserer Schulfamilie behandeln sich gegenseitig mit Respekt  und Wertschätzung, so dass sich jeder wohlfühlen und in einer angstfreien Atmosphäre zu einer starken Persönlichkeit reifen kann. Jeder kennt die Regeln des Miteinanders, hält sich daran und reflektiert diese innerhalb der Gemeinschaft regelmäßig und nachhaltig. 
Voneinander profitieren
Das Kollegium arbeitet eng zusammen und ermöglicht unseren Kindern, auch in jahrgangskombinierten Gruppen,  voneinander zu lernen.  Der verantwortungsbewusste Umgang mit unseren Kindern nimmt auch im Zuge der Inklusion eine zentrale Stellung ein. Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und innerhlab des Kollegiums sind uns besonders wichtig, ebenso wie die Kooperation mit außerschulischen Partnern und Institutionen.
Bestmöglich fördern und beraten
Besonders individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen gestärkt  und
durch bestmögliche Beratung in den Vordergrund gerückt werden.  Wir fördern selbstständiges Lernen und Arbeiten durch Methodenvielfalt, entsprechende Ausstattung und Nutzung moderner Medien. Der Bezug zur Praxis/Realität wird stets forciert. Durch Lernentwicklungsgespräche und Elterngespräche wird individuell beraten.



Neuorientierung am Lehrplan plus

Seit 2013 gilt für die Jahrgangsstufen eins und zwei der neue Lehrplan, für Klasse drei wird er in diesem Jahr eingeführt. Diesem Lehrplan gerecht zu werden ist eine Herausforderung, der wir uns im besonderem Maße stellen möchten. Natürlich kann dies nicht per Knopfdruck geschehen und braucht Zeit, entsprechende Dinge auszuprobieren, neue Lernwege zuzulassen und sich neuen Lehrwegen zu öffnen. Alle Lehrkräfte haben dazu zahlreiche Fortbildungen besucht. Schulintern fanden mehrere Termine statt, in denen mögliche Lehr- und Lernwege gesammelt wurden.

Mit diesen Neuausrichtung haben sich zum Teil auch die verwendeten Lehrmittel verändert. Individuelles Lernen steht auch hier als zentrales Moment im Vordergrund.
Für die Klassen eins bis drei wurden neue Bücher in den Fächern Mathematik und Deutsch angeschafft, deren Einsatz die Umsetzung am Lehrplan plus unterstützen soll.

Teilnahme am Sinus Projekt

Seit drei Jahren nimmt die Maximilian-von-Bauernfeind Grundschule am Sinus-Projekt teil. Beteiligt sind alle Klassenlehrkräfte. Vier Mal jährlich treffen sich dazu alle teilnehmenden Schulen und bilden sich im Bereich Mathematik fort. Neben einem theoretischen Teil durch die Sinusexperten Oberfranken findet ein praktischer Teil statt und in der Regel auch die Möglichkeit, einen Unterricht unter der Leitung der Experten zu verfolgen.

Mitglied der guten gesunden Schule

Seit 2011 sind wir Gute Gesunde Schule. Dies bedeutet, dass wir Teilnehmer am gleichnamigen Projekt waren und weiterhin bleiben.

Die Gute Gesunde Schule wird von einem Experten gesteuert, der gemeinsame Treffen und Fortbildungen organisiert, welche dazu dienen sollen, die Handlungsbereiche einer guten gesunden Schule mit Inhalten und praktischen Beispielen zu füllen. Über die gute gesunde Schule öffnen sich auch finanziell einige Wege.

Aufgrund vielfältiger Kinderwünsche haben wir das Ziel formuliert, unseren Pausenhof zu entzerren und attraktiver zu gestalten. Das Fördern der Bewegungsgrunderfahrungen wie Balancieren und Koordinieren sollten dabei im Mittelpunkt stehen. Zugegebenermaßen liebäugelten wir mit einem richtig großen Klettergerüst , haben uns letztendlich aber trotzdem für eine Art Kletterparcour entschlossen. Ausgangspunkt war ein Starterpaket von 800€ vom KuVB, das über die gute gesunde Schule möglich wurde. Mit Unterstützung des Elternbeirates und des Fördervereins sowie durch die Unterstützung der Gemeinde Arzberg wurde daraus ein Projekt in Höhe von 4000€. Durch die geschaffenen Balanciermöglickeit entzerrt sich das Toben auf dem Pausenhof, schafft Möglichkeiten gemeinsamen Spielens und fördert die Motorik.

Weiterhin pflegen wir unter der Rubrik „Gute Gesunde Schule“ das gemeinsame Frühstück aller Schüler. Jeweils vor den Ferien findet dazu ein gemeinsames Frühstück für alle in der Aula statt, welches größtenteils von den Kindern zubereitet wird. Die Kinder sollen dabei den Umgang mit gesunden Lebensmitteln trainieren und die Gemeinschaft auf eine weitere Weise erfahren.

Mit der Teilnahme am Schulfruchtprogramm tragen wir Sorge dafür, dass unsere Kinder ein Mal pro Woche mit saisonalem Obst und Gemüse versorgt werden. Dieses wird bereits knabberfertig geliefert und  wird von den Kindern sehr gut angenommen.

Für flexibles Sitzen sorgen Sitzkissen, die in allen Klassen vorhanden sind und ebenfalls über über die gute gesunde Schule finanziert werden konnten.

Stärkung des Guten Tons – Unser Sozialer Wegweiser

Etwa alle drei Wochen versammeln sich alle Kinder unserer Schule in der Aula um zu hören, was MAX unser Eichhörnchen zu sagen hat. MAX ist für den guten Ton an der Schule zuständig. Er knackt gerne Nüsse, die sogenannten Knacknüsse des Monats, die ein soziales Ziel zum Inhalt haben. Die angestrebten Ziele ergaben sich aus den Wünschen der Kinder. Jedes Kind war zu Jahresbeginn aufgfordert, Knacknüsse zu formulieren, die ein verständisvolles Miteiander manchmal verhindern. Situationen aufzuschreiben, in denen es ihnen nicht gut geht und Wünsche für ein gutes Miteinander zu formulieren.
Nachdem alle Ideen gesammelt waren, wurden daraus Knacknüsse für Max und die gesamte Schule herausgearbeitet. Die Ideen der Kinder sind noch immer im Schulhaus sichtbar. Dort befindet sich der Ideenbaum, auf dem 119 kleine Eichhörnchen ihre Wünsche äußern. Sie dürfen gerne vorbeikommen!

Bei dem gemeinsamen Treffen wird die jeweils neue Kancknuss mit allen besprochen und sowohl sichtbare als auch hörbare Merkmale herausgearbeitet, die eine Umsetzung dieser neuen Herausforderung ermöglichen.

Die Hilfestellungen zur Umsetzung war uns besonders wichtig, um das Ziel greifbar zu machen.

Begleitet wird der Prozess vom Maxheft, in dem nicht nur die Knacknüsse  sowie entsprechende Handlungsmöglichkeiten fixiert werden, sondern welches gleichzeitig auch als Rückmeldung für die Eltern dienen soll. Die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lerhkräfte haben die Aufgaben, sich selbst einzuschätzen und dies zu notieren. Die Eltern erhalten das Heft dann zum Gegenzeichnen.

Reflektiert werden die Inhalte am Ende jeden Unterrichtstages. Im Klassenzimmer wird die Beurteilung der gesamten Klasse am Sozialen Wegweiser sichtbar gemacht.

Alle Lehrkräfte arbeiten parallel.

Entwicklung Individueller LErnwege – Lernentwicklungsgespräch

Mit dem neuen Lehrplan möchten wir neue Lernwege einschlagen, die natürlich auch dazu führen, dass Kinder zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Lernniveaus erreichen. In Absprache mit dem Elternbeirat und den Lehrkräften haben wir uns deshalb entschlossen, das herkömmliche Zwischenzeugnis in der Klassen ein bis drei durch das Lernentwicklungsgespräch zu ersetzen. Eltern, Schüler und Lehrer treffen sich im Januar für etwas 30 Minuten, um gemeinsam den Lernstand des Kindes zu besprechen. Basis ist eine vorher von der Lehrkraft angefertigte Lerndokumentation, auf der sowohl der Lernstand als auch anzugehende Ziele notiert werden. Zum Zeugnistag erhalten die Kinder dann diese Dokumentation. In der vierten Klasse gibt es ohnehin kein Zwischenzeugnis mehr. Dieses wurde durch ein Noteninformationsblatt ersetzt. Die Jahreszeugnisse bleiben wie bisher.

Eine allgemeine Dokumentation dürfen Sie gerne einsehen. Unsere eigene ist noch in Bearbeitung.

Erziehungspartnerschaft zwischen Elternhaus und Schule

Im letzten Schuljahr waren alle Schulen angehalten ein Konzept zur Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule zu entwickeln, das sogenannte KESCH-Konzept. Es geht dabei vor allem darum, die Bedeutung der elterlichen Mitwirkung zu untermauern und Eltern die Chance zu geben, in den Bereichen Kommunikation, Kooperation, Mitsprache und Gemeinschaft für sie wichtige Ziele herauszustellen. Dank unseres KESCH-Teams, bestehend aus Frau Strauß, Frau Schenkl, Frau Krauße,Frau Klughardt, Frau Reichel, Frau Kießling, Frau Krauße und Frau Zißler-Medick ist ein Fragebogen entstanden, mit dessen Hilfe wir als Schule den Handlungsbedarf für die nächste Zeit festlegen können.

Außerdem haben sich in der Zusammenarbeit Ideen entwickelt, die unsere Schule bereichern und zum Teil sofort umgesetzt werden können.

Der Fragebogen sowie das Konzept dürfen Sie gerne einsehen.

Sportliche Anreize

Sport und Bewegung erachten wir als unverzichtbare Grundlage für ganzheitliches Lernen.Aus diesem Grund sind wir stets bemüht Bewegungsanreize zu liefern, die nicht zu sehr die Leistung  als solche, sondern das individuelle Leistungsvermögen im Blick hat.

Folgende Aktionen führen wir dazu durch:

  • Sportfest „Fit wie ein Turnschuh“
  • Arbeitsgemeinschaft „Fit wie ein Turnschuh“
  • Ablegen des Sportabzeichens / Teilnahme am Sportabzeichenwettbewerbs
  • Zusätzliches Schwimmangebot für Nichtschwimmer
  • Gemeinsame Wanderungen
  • Internes Fußballturnier
  • Bewegter Pausenhof mit Kletterparcour und Spielgeräten
  • Schlittschuhlaufen
  • Teilnahme an Speed Four
  • Europa-Olympiade
  • Rodeln
  • Schwimmen
  • Sport mit Kindergartenkindern
  • Fuballturnier der Schulen

Präsenz in der Gemeinde

Alle drei Monate stellen wir Werkstücke unserer Schüler in einem Schaufenster in der Stadt aus. Diese wurden im vergangenem Jahr in liebevoller Arbeit überwiegend von der Arbeitsgemeinschaft Schulhausgestaltung gefertigt. Es waren richtige Hingucker. Danke an Euch alle!

Mit dem Elternbeirat waren wir 2014/15 auch am Weihnachtsmarkt vertreten.

Sicherheitserziehung

„Sicher zur Schule und zurück“

Unter diesem Motto findet sich sicherlich jede Schule wieder. Um unsere Kinder auf den Straßenverkehr vorzubereiten, beginnen bereits die Erstklässler mit ersten Praxisübungen. Das Verhalten als Fußgänger und Busfahrer steht dabei im Mittelpunkt. Frau Bauer und Herr Most von der Polizeiinspektion Marktredwitz unterstützen uns dabei sehr und bringen ihre professionelle Sichtweise und Erfahrung ein.

In der zweiten Klasse geht es dann weiter mit Schonraumübungen auf dem Fahrrad. Dazu bauen wir auf unserem Verkehrsübungsplatz im hinteren Pausenhof einen Parcours auf, den die Schüler bewältigen müssen. Nicht nur das Einhalten der Fahrspur und die Beachtung der Verkehrszeichen spielt dabei eine Rolle, sondern vor allem auch das Gleichgewichthalten trotz erschwerter Bedingungen. So müssen die Kinder während der Fahrt Gegenstände aufnehmen, einhändig weiterfahren und diese wieder ablegen. Auch das Überqueren einer Wackelbrücke wurde zum Trainingsinhalt. Ein Theoretischer Fußgängertest der Verkehrswacht rundet die Sicherheitserziehung in der zweiten Klasse ab.

In der dritten und vierten Klasse wird dann sowohl theoretisch als auch praktisch gearbeitet. Alle Verkehrszeichen, Vorfahrtsregelungen und verkehrstechnische Besonderheiten müssen gepaukt und in der Praxis geübt werden. Auch hier wieder unter den Augen von Experten. Nagelneue Fahrräder motivieren unsere Kinder ebenso wie der Wunsch, die bevorstehende Fahrradprüfung erfolgreich abzulegen. Mit zusätzlichen Trainingseinheiten wird dieses Vorhaben tatkräftig unterstützt. Nach bestandener Prüfung erfolgt die Umsetzung in der Wirklichkeit, im sogenannten Realverkehr.

Medienorientierung

Unsere Schule ist mit einem Computerraum ausgestattet, der 25 Kindern Platz bietet. Damit Kinder auch zu Hause am Computer lernen können, hat unser Elternbeirat die Lizenzen für zwei Programme erworben, auf die auch von zu Hause aus zugreifen können.

Antolin:

Antolin ist ein Leseprogramm. Kinder lesen ein Buch, klicken das Buch in Antolin an und beantworten die dort gestellten Fragen. Auf ihrem Benutzerkonto werden für jede richtige Antwort Punkte verrechnet, die die Schule Abrufen kann. So können besonders fleißige LEser mit einer Urkunde geehrt werden.

Rechenwerkstatt:

In der Rechenwerkstatt können Kinder den momentan behandelten Themenbereich aufrufen und Übungen dazu bearbeiten.

Für beide Programme benötigen sie von der Schule einen individuellen Benutzernamen und das dazugehörige Passwort (Wird zu Beginn des Schuljahres ausgehändigt).

Gemeinsame Schulregeln, siehe Schulvertrag